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Alexa, zeig uns das Töpfern!

Heute gab Alexa vom hantwerck zum zweiten Mal die Möglichkeit bei ihr zu töpfern. Nicht nur die Daumenschale als Fingerübung und die Plattentechnik durften wir unter fachmännischer Anleitung ausprobieren. Nein, auch die absolute Königsdisziplin: das Arbeiten an der Drehscheibe!

Man weiß ja eigentlich schon vorher, dass das alles viiiiel leichter aussieht, als es dann wirklich als Anfänger ist. Aber irgendwie hofft man doch, dass man selbst die Ausnahme ist und sich als Naturtalent entpuppt… 😉
Naja, nachdem man den Tonklumpen mit ordentlich Wumms auf die Drehscheibe geklatscht hat und in den ersten Drehungen versucht das Ganze möglich mittig und ohne eiern zu formen merkt man: das Überraschungstalent hat die Natur offenbar an jemand anderen vergeben.
Die Ruhe und Kraft aus dem Körper in das unförmige drehende Dings da vor sich zu bringen ist nicht einfach. Manchmal hat man das Gefühl, dass man den “Dreh” raus hat – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber dann kommt schon die neue Herausforderung. Jetzt soll man den Teig (inzwischen in Thumfischdosen-Form) erst mit dem Daumen aushöhlen und dann nach oben ziehen. Und das Ganze soll natürlich nicht nach außen ausfransen. Ja klar!

Trotzdem haben wir mit Alexas Hilfe alle Gefäße zustande gebracht – Herzlichen Glückwunsch!
In ein paar Wochen werden wir dann die fertig glasierten Schälchen und Becher sicher mit etwas Stolz in Händen halten. Yeah – wir freuen uns jetzt schon drauf!

DANKE Alexa!

Perlbeutel_stricken

Perlbeutel STRICKERIN, nicht Stickerin

… das ist sie, die liebe Claudia Flügel-Eber

In ihrem wunderschönen Laden-Café Carakess hat uns Claudia vor ein paar Wochen begrüßt. Der Laden sowie Claudia selbst, sind einfach etwas zum Entdecken. An allen Ecken und Enden gibt es etwas zu Stöbern & Staunen. Wir wurden zunächst verköstigt, bevor’s dann für jede Einzelne von uns, unter Claudias sehr (!) geduldiger Anleitung an’s Perlen-Stricken eines Armbandes ging.
Wer es noch nicht ausprobiert hat, hat keine Idee, wie viel Geduld, Feinmotorik und Sorgfalt nötig sind, um sich an die winzigen Perlen zu wagen und diese dann auch noch in Form zu bringen. Aber, nur Mut! Unter Claudias gelassener Anweisung haben wir alle ein Armband hinbekommen – so cool. Wenn du den Dreh erstmal raushast, ist’s eine der meditativsten Beschäftigungen, die ich mir vorstellen kann!

Es ist eine so schöne Angelegenheit, Perle um Perle aneinander zu stricken und am Ende ein Ergebnis zu sehen, dass sich schon irgendwie sehen lassen kann – als Armbänder gingen auf jeden Fall alle unsere „Stücke“ durch.
Neben der sich ausbreitenden Ruhe und Entspanntheit unter den „Strickerinnen“, wuchs aber auch der enorme Respekt vor Claudias Arbeit. Wenn wir uns nun mit, …waren es 300 Perlen? … beschäftigt hatten … und nicht einmal ganz fertig wurden, fädelt Claudia bis zu 30.000 Perlen nach Muster auf einen Faden. Hui. Ich bin auf jeden Fall begeistert. Von Claudia sowieso. Von ihrem Laden-Café nicht weniger und vom Perlen Fädeln umso mehr. Ich komme wieder und kann euch nur wärmstens empfehlen, mal einen Kurs bei Claudia zu besuchen – nichts ist achtsamer, als zwei oder mehr Stunden konzentriert an einer so bezaubernden Sache zu arbeiten!
Auf jeden Fall aber dürft ihr einmal bei Claudia vorbeischauen – Ihr Geschäft ist einen unbedingten Besuch wert und für das leibliche Wohl ist obendrein gesorgt!
Danke für den tollen Abend liebe Claudia!

Alexa, zeig uns das Töpfern

Gleich vorweg: Es war ein unglaublicher Spaß – und ganz nebenbei entstanden tolle Schüsseln, Teller und Becher. Alexa führte uns ganz wunderbar in die Welt des „guten Tons“ ein. Nicht zu wässrig, aber auch nicht zu trocken darf er sein. Und er muss mit „nachdrücklicher“ Liebe behandelt werden. Anfangs genau die richtige Mischung von Druck und Sanftheit zu finden, ist gar nicht so einfach. Aber mit Nachfragen und „Alexa, kannst du mal bitte schauen….“ gelangen uns allen ganz wunderbare Stücke. Hier ein bißchen mit der Motiv-Rolle drüber, da ein bißchen mit einem Spatel ritzen. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Und ich dachte immer, ich bin im Töpfern ziemlich schlecht. Aber, wie sich herausstellte, konnte ich dieses Kindheitstrauma an einem Abend im [hantwerck] aufarbeiten 😉

Noch schnell den Namen auf die Unterseite eingeritzt und ab damit auf die Wartebank. Alexa wird unsere guten Stücke nach der Trocknungsphase in den Ofen setzen. Dann werden sie in unseren Wunschfarben glasiert. Und fertig ist unser selbstgemachtes Keramikkunstwerk. Einige von uns konnten gar nicht genug bekommen und haben gleich drei Stücke produziert.  

Wer sich also selbst im Töpfern ausprobieren will, ist bei Alexa im [hantwerck] bestens aufgehoben.

Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs, dann arbeiten wir mit der Drehscheibe. Alexa sagt, beim Drehen benötigt der Ton noch viel mehr konsequente Liebe… schaumamal wie rund er laufen wird, wir werden berichten!

Petra Homeier

[hantwerck]
Keramikerin Alexa Voigtlaender
Weißgerbergraben 9, 93047 Regensburg
Weitere Infos unter: http://hantwerck.de/kurse.html